Die Gleichberechtigung der Frau in den BENELUX Staaten

In den Niederlanden sind Frauen mit rund 42 Prozent stark im Bereich der Führungspositionen vertreten. Ähnlich sieht die Sache in Belgien und in Luxemburg aus, auch wenn die Quote hier nicht ganz so hoch ausfällt.
Ab dem Jahr 2012 soll Belgien eine Frauenquote für börsennotierte Unternehmen bekommen. Bislang gibt es kein einziges Unternehmen, welches an der Börse notiert ist und von einer Frau als Präsidentin geführt wird. Bis auf 30 Prozent soll die Quote angehoben werden, dafür haben die Unternehmen fünf Jahre Zeit. Kleine und mittlere Unternehmen können sich sogar acht Jahre Zeit lassen. Wenn der Plan nicht umgesetzt wird, drohen Strafen und der Entzug von finanziellen Stützen.

Das Thema der geschlechtsspezifischen Verdienstgefälle soll an dieser Stelle auch angesprochen werden. Dieses ist beispielsweise im europäischen Vergleich in Belgien mit 9 Prozent am niedrigsten. In den Niederlanden sieht die Sache ein wenig anders aus, dieses Land gehört zu den Ländern Europas, in denen das Lohngefälle sehr hoch ist. Rund 25 Prozent sind es hier. Dafür können die Frauen aber erwerbstätig sein, denn die Kinderbetreuung ist gut ausgebaut. Daher ist die Quote der Frauen, die nicht oder nur in Teilzeit arbeiten, sehr gering. Die Niederlande befinden sich übrigens auf dem 17. Platz bei einem weltweiten Vergleich der Zahl der berufstätigen Frauen.

Generell gilt also auch in den Benelux-Ländern: Die Frauen sind immer noch benachteiligt und es ist schwer, eine Frauenquote durchzusetzen. Vor allem im oberen Management und in der Politik sind Frauen nur schwach vertreten, mit Ausnahme der Führungspositionen in Unternehmen in den Niederlanden. Die klassische Rollenverteilung ist auch in Belgien, Luxemburg und in den Niederlanden häufig noch üblich und Gesetze werden weniger schnell umgesetzt, als sie gefasst werden. Dennoch wird in allen drei Ländern daran gearbeitet, die Chancen der Frauen denen der Männer anzupassen. Allerdings wird dieses Vorhaben eben von Männern angegangen.

Duschhocker und Bandagen, Rollatoren und Lifte sind die üblichen Hilfsmittel, die im Sanitätshaus zu bekommen sind. Wer daran denkt, denkt sicherlich auch zuerst an ältere Menschen. Doch auch für jüngere Menschen und solche, die einfach nur eine kurzfristige Beeinträchtigung haben, ist das Sanitätshaus die erste Anlaufstelle. Hier gibt es zum Beispiel verschreibungspflichtige Bandagen, Einlegesohlen für die Schuhe oder auch Handwärmer. Ein Blick auf die Seiten des Sanitätshauses lohnt sich auf alle Fälle, auch im Hinblick auf mögliche Geschenke zu Weihnachten.